Free2play Games – Ein bisher ungebremster Trend unter der Lupe

Als Spiele noch ein relatives junges Medium waren, gab es kaum Spiele, die kostenlos angeboten wurden. Das Modul für einen Game Boy oder das Spiel auf CD-Rom für den eigenen PC, kostete beides gleichermaßen Geld und ein Free2play Modell im heutigen Sinne war allgemein unbekannt.

Vor einigen Jahren begann der Aufstieg der Free2play Games eher unbemerkt. Browsergames und kleine MMOS begannen damit, kostenloses Spielvergnügen anzubieten und finanzierten sich im Gegenzug mit Werbung oder Ingame-Item Shops.

Doch spätestens seitdem der ehemalige EA-CEO John Riccitiello bekannt gab, dass Free2play die Zukunft der Spiele-Industrie sei, da Free2play den größten Gewinn erwirtschaften, wurde der Free2play Trend auch für die Gamer Community im Allgemeinen offensichtlich.

Was ist Free2play?

Free2play-Games können kostenlos gespielt werden. Entweder direkt im Browser oder via Download eines Clients. Doch obwohl das Spielerlebnis im Prinzip kostenlos ist, können hochwertige Items oder die Aushebelung bestimmter Spiel verzögernder Elemente nur mit der Bezahlung von Echtgeld erworben werden. Diese vielen kleinen Kosten werden allgemein als Mikro-Transaktion bezeichnet.

Das Problem mit Mikro-Transaktionen ist, dass manche Entwickler nicht mehr ein Spiel kreieren, dass nebenbei mit Mikrotransaktionen finanziert wird, sondern manche Spiele anscheinend direkt um Mikrotransaktionen herum entwickelt werden. Verschiedene Elemente blockieren und verzögern das Spielerlebnis auf eine derart unerträgliche Weise, dass Spieler bezahlen oder aufgeben. Das Kalkül ist das, die bezahlende Kundschaft dauerhaft Mikrotransaktionen macht, um den dauerhaften Spielspaß zu erhalten.

Man sollte allerdings nicht alle Spiele über einen Kamm scheren. Es gibt Spiele mit schlechten und solche mit guten Mikrotransaktionssystemen. Manche Spiele bieten sogar nur kosmetische  Upgrades für kleines Geld und erlauben den Spielern ein komplettes Spielerlebnis. Der Free2play Markt ist sehr diversifiziert und große Spiele wie z.b. „Planetside 2“ haben eine zufriedene Spielerschaft und sogar die Möglichkeit, bestimmte Elemente frei zu spielen, statt dafür zu bezahlen.

Den Überblick behalten

Da es so viele verschiedene Free2playSpiele mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen gibt und der Markt in dieser Richtung immer weiter anwächst, fällt es vielen Spielern schwer den Überblick über die verschiedenen Titel zu behalten.

Portale wie z.b. free2play GAMES helfen Interessenten sich einen schnellen Überblick über erfolgreiche Free2play-Games zu verschaffen. Mit Beschreibungen, Trailern, Game Tags (wie z.b. MMO, Strategie ect.) können Spieler für sie interessante Titel finden, bewerten und sich mit anderen Mitgliedern der Community austauschen.

Da die großen Publisher immer stärker auf Free2play Titel setzen, kann die Game-Community viele weitere Veröffentlichungen in diese Richtung erwarten.

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Über den Autor

Florian

Unser Redakteur Florian gehört zu der Gruppe Spieler, die in ihrer Jugend die allerersten Gehversuche der Spieleindustrie mit "Pong "auf dem Atari, dem Commodore C 64, oder dem ersten Sim City miterlebt haben.

  • Dabei seit:
  • Dez. 2014
  • Erstes Spiel:
  • Irgendwas auf dem Commodore C64, was es genau war weiß ich nicht mehr
  • Spielt zur Zeit:
  • Valkyria Chronicles / This War of Mine
  • Lieblingsspiel:
  • Mass Effect 2
  • Lieblingsessen:
  • Lasagne
  • Lieblingsmusik:
  • Epic Music

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