Team Indie – Preview angespielt (PC)

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Innerhalb der letzten Jahre hat die Indie-Szene immer mehr an Bedeutung gewonnen und die Kunden von den kleinen aber feinen Spielen überzeugen können. Daran ist auch der Berliner Entwickler Brightside Games interessiert und bringt 2014 sein Jump’n’Run-Puzzle Spiel, Team Indie auf den Markt. Wir haben die Preview-Version des Spiels ausführlich angespielt und getestet ob das Spiel was taugt.

  • Die hier getestet Version ist ein Preview-Build Version und befindet sich aktuell noch in Entwicklung.

Worum geht es im Spiel?

Zu beginn bedient sich Team Indie eines kurzen Intros um dem Spieler die doch recht dünne Story näher zu bringen. In hübschen Bildern wird die Geschichte hinter Marvin dem Kater kurz und knapp erzählt. Marvin kommt als Geschenk bei einer alten Dame an, wird vom eifersüchtigen Kater aus Versehen in das Videospiel befördert und muss aus diesem nun selbstständig wieder raus kommen. Viel mehr Hintergrundwissen benötigt man als Spieler auch nicht, denn die Story ist eher zweitrangig.

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Startbildschirm

Der Spaß kann beginnen

Wie bereits zuvor erwähnt, spielt man zu Anfang den süßen Kater Marvin, der nur laufen und springen kann und einem das Gefühl vermittelt, dass es sich hierbei um ein ansehnliches Kinderspiel handelt, doch weit gefehlt. Nach einigen Level dreht das Spiel ordentlich auf und zeigt einem, dass man sich getäuscht hat. Nach und nach kommen weitere Charaktere aus der Indie Szene, wie Commander Video aus Runner oder Black Fluff Ball aus Bauland hinzu, die man sinnvoll verbinden muss um das Level erfolgreich abzuschließen, denn jeder Charakter in Team Indie hat besondere Fähigkeiten.

Beispielsweise kommt Marvin an einem Punkt im Level an, wo Jitter auf ihn wartet, denn ohne ihn können wir den Abgrund der vor uns liegt nicht überwinden. Ab sofort übernehmen wir die Kontrolle von Jitter und müssen genau zum richtigen Zeitpunkt in der Luft seinen Schleim abwerfen um über das Hindernis zu kommen. Nach erreichen eines Wechselpunkts, spult das Spiel selbständig zu Marvin zurück und wir sehen wie Jitter nun als „Geist“, den wir vorher gespielt haben, durch das Level springt. Die daraus gewonnenen „Schleimplattformen“ können wir jetzt nutzen um über den Abgrund zu springen und weiter zu laufen.

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Das Frustpotential steigt

Mit immer schwieriger werdenden Level steigt allmählich auch das Frustpotential. Wenn man zum zehnten Mal an einem Punkt mehrfach zurückspulen muss, weil man zuvor mit den falschen Charakter gestartet ist, bringt das einen schon an seine Grenzen. Andrerseits hat mich schon lange kein Spiel mehr so gefesselt wie Team Indie, auch wenn man zum X-ten Mal in den Abgrund fällt, spielt man dennoch weiter und versucht und versucht und versucht, bis es endlich klappt. Vielleicht liegt es aber auch in der Natur meiner Wenigkeit, nicht aufzugeben und weiter zu probieren, zumindest kann ich das nun von mir behaupten.

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Fazit

Wenn man Team Indie anfängt zu spielen könnte man meinen, dass es sich um ein Kinderspiel handelt, doch nach und nach entwickelt sich das Spiel zum spaßigen Jump’n’Run-Puzzle mit dem Zwang immer weiter spielen zu wollen. Hoffentlich behält Brightside Games dies bei und bietet weiterhin viel Abwechslung in den Level um die Langzeitmotivation hoch zu halten. Zudem punktet Team Indie mit einem innovativen Spielprinzip und frischen Ideen. Allein der Soundtrack ist zu bemängeln, denn nach 5 Minuten hat man die Nase voll und schaltet den Ton aus, da sollte Brightside Games noch nachbessern. Allen Jump’n’Run Fans die sich nach einem anspruchsvollen Titel sehnen, ist Team Indie genau das richtige und wärmstens zu empfehlen.

Team Indie erscheint noch dieses Jahr für den PC und Mac auf Steam.

Einschätzung – Gut

Teile.

Übern den Autor

Michal

Aufgewachsen mit der Super Nintendo und Mario, entdeckte Michal mit der ersten PlayStation und Resident Evil endgültig seine Leidenschaft für Videospiele. Heutzutage gefangen zwischen Retro-, Indie- und Triple-AAA-Spielen.

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